Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Sogleich, wenn Du ihn davon unterrichten willſt, beſte Jane, antwortete Stephana.

Einen Augenblick darauf trat Jacobo ein.

Er war ungewöhnlich bleich, und man konnte in ſeinem offenen Blicke leſen, daß etwas Unangeneh⸗ mes ihn beläſtigte.

Was iſt geſchehen, Jacobo? Du ſiehſt bekümmert aus, fragte Stephana und reichte ihm die Hand.

Ein ganz verdrießlicher Vorfall! Der Großhänd⸗ ler H. hat ſich eine Kugel vor den Kopf geſchoſſen, und Jedermann, der ihm Geld anvertraut hat, iſt darum betrogen. Du verlierſt auch bei ihm.

Ach, das hat Nichts zu bedeuten, aber....

Stephana ſah Jacobo an.

meinſt die Romarhjertas.

Die ſind ruinirt, und die heutige Poſt wird dem Grafen die Nachricht davon überbringen. Das iſt ein harter Schlag.

Ein ſchrecklicher Schlag für den Sohn, welcher von dieſem kleinen Kapital Mutter und Schweſter ſicher ſtellen wollte, und es darum niemals berührt hat, ſagte Stephana, indem ſie die Hand feſt auf das Herz drückte. Dann ſetzte ſie hinzu:

Wann kommt die heutige Poſt?

In einer Stunde iſt ſie hier; deßhalb wünſchte ich Dich noch zu ſprechen, ehe das betrübende Er⸗ eigniß die arme Familie gleich einem Donnerſchlage treffen würde.

Dank, Dank, Jacobo! rief Stephana, warf einen Shawl über die Schulter und verließ das Zimmer.