Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Ich danke Ihnen, erwiederte Helfrid ihm die Hand reichend.

Nicht Sie müſſen mir danken, ſondern ich Ih⸗ nen für den reinen Genuß, den dieſer Augenblick mir geſchenkt hat. Ich weiß, daß ſo, wie wir jetzt ſcheiden, wir uns vielleicht nie mehr begegnen wer⸗ den, denn Sie werden möglicher Weiſe zwiſchen ſich und mir einen wahren Eisberg von Stolz errichten, um die Erinnerung an dieſes Geſpräch bis auf den Schatten zu vertilgen; aber ich werde doch allezeit wiſſen, daß der Mann, welchem Helfrid einmal ihre Liebe geſchenkt hat, dieſelbe auch ewig beſitzen wird, und wenn ſie ihre Gefühle auch noch ſo tief ver⸗ grübe und mit dem undurchdringlichſten Schleier umgäbe.

Heißt dieß vergeſſen?

Ich vergeſſe vor Ihnen, ich weiß vor mir ſelbſt.

Jacobo drückte Helfrid die Hand und ent⸗ fernte ſich.

III.

Es verging einige Zeit, während welcher die Gräfin Unwohiſein vorſchützte, um weder Stephana und Jacobo bei ſich ſehen, noch ſelbſt in den großen Salon kommen zu müſſen.

Stephana faßte das Benehmen der ſtolzen Dame ganz richtig auf, ſofern darin eine ſtumme Andeu⸗ tung lag, daß jeder vertrauliche Umgang mit der geringen Tochter des Seemanns zu Ende wäre. Es ließ ſich nicht denken, daß die Gräfin Romarhjerta

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