Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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ſich gleichſam, als ſie dieſelben auf Hermann heftete, und ihre Lippen bebten.

Hermann war bei dieſer Frage bleich und kalt geworden, und der ganze angeborne Stolz lag über ſein Weſen verbreitet, während er zur Antwort gab:

Die Gräfin Elin Romarhjerta iſt vor eilf Jah⸗

ren mit mir getraut worden. Es entſtand eine Pauſe.

Stephana war gleichfalls von ſolcher Bläſſe be⸗ fallen worden, daß Hermann auf einen Augenblick ſich von einem ſchwindelnden Gedanken erfaßt fühlte; aber da begegnete er nun Stephana's eiskaltem Blick und ſah ein, daß dieſe Bläſſe nicht in Gefühlen des Herzens ihren Urſprung hatte.

Getraut und verlaſſen, ſagte Stephana in dumpfem Tone.

Sie kennen alſo Elins Geſchick?

Ich weiß, daß ſie von ihrem M ſtoßen worden iſt.

Verſtoßen? Iſt dieß das rechte man niemals vereint geweſen?

Das weiß ich nicht, ich bin nicht ſtark in der Logik; aber ſagen Sie mir, was iſt es für eine ſchtechte Handlung, wodurch Elin ſich des Rechtes, Ihre Gattin zu ſein, unwürdig machte?

Keine! erwiederte Hermann.

Und doch mußte ſie ein Fremdling in einem fremden Lande ſein, ohne das Recht, an Ihrer Seite. zu leben.

Madame, Sie wiſſen nicht, unter welchen Um⸗ ſtänden ſie meine Gattin wurde. 5

Ich erinnere mich, daß Sie ſagten, deren Geburt

wenn