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er aber Stephana ganz allein fand, blieb er ſtehen und ſagte: e Sie, Madame, aber ich glaubte,
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„Ihre Mutter und Schweſter ſchon da ſeien, wollen Sie ſagen, Herr Graf.“
„Ja, ich wäre ſonſt nicht eingetreten, hätte ich gewußt, daß Sie ſich allein hier befänden.“
„Und warum nicht?“
„Aus Furcht, Sie zu ſtören.“
„Sie ſtören mich nicht, Herr Graf; im Gegen⸗ theil, ich erwartete Sie.“
Stephana lud mit einer Handbewegung Hermann ein, Platz zu nehmen, indem ſie beifügte:
„Die Frau Gräfin will noch eine Stunde der Ruhe pflegen und kommt erſt ein wenig ſpäter.“
„Sie ſind ganz allein, und wo iſt Herr Lange?“
„Zu Akersnäs, vermuthe ich.“
Stephana betrachtete Hermann, deſſen ganzes Weſen etwas Gezwungenes hatte. Sie ltteire ſchweigend in einigen Kupferſtichheften.
„Graf Hermann,“ nahm Stephana nach einer Weile plötzlich das Wort,„Sie ſind ſchon ſeit ge⸗ raumer Zeit unzufrieden mit mir. Womit habe ich Sie vetletzt?“
„Unzufrieden mit Ihnen, Madame!“ rief Her⸗ mann aufſchauend.„Wie wäre das möglich?“
„Daß es möglich iſt, haben Sie mir bewieſen, und es ſchmerzt mich, daß dem ſo iſt. Indeſſen bitte ich Sie, verſichert zu ſein, daß ich wenigſtens nie⸗ mals abſichtlich Ihnen hiezu Veranlaſſung gegeben, und ich hoffe,
Sie haben ſo viel Freundſchaſt für
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