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in einer aufgeregten Gemüthsſtimmung, um mich mit dem grauenhaften, noch in meinen Ohren klingen⸗ den Bekenntniſſe, in meinem Zimmer einzuſchließen. Der Tag verging, ohne daß ich den Muth hatte, Laura wiederzuſehen, oder irgend einen entſcheidenden Schritt vorzunehmen. Die Racht brach herein, ohne daß ich auch nur Ruhe ſuchte. Ungefähr um 1 Uhr klopfte es an meine Thüre, ich öffnete, und mein Kammerdiener ſtand vor mir.
„Was willſt Du?“ fragte ich etwas rauh.
„Herr General, Mamſell Agatha(Laura's Kam⸗ merjungfrau) führte um 10 Uhr Lieutenant Heyſe hinauf auf das Zimmer des Fräuleins, und er iſt noch nicht wieder herausgekommen; ich hielt es für meine Pflicht, dieß zu melden.“
„Ich ſtürzte auf den Burſchen los, faßte ihn am Kragen, und rief:
„Du lügſt!“
„Der Herr General kann ſich ſelbſt von der Wahrheit überzeugen. Ich bin außerdem nicht der Einzige, der es geſehen hat; die Dienerſchaft des gnä⸗ digen Grafen, und die Thorwache können dasſelbe bezeugen.“
Ohne ein Wort hinzuzufügen, nahm ich den Weg nach Laura's Zimmer durch dasjenige der Kam⸗ merjungfer. Freilich machte ſie einen ſchwachen Ver⸗ ſuch, mich daran zu hindern; aber ich riß die Thüre auf.. Gnädige Frau, ich kam, um Zeuge des erſten Schurkenſtreichs Axels, und des Falles des von ihrer Leidenſchaft irre geleiteten Mädchens zu ſein. Gott allein weiß, wozu mein raſender Zorn mich
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