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hervor, welche keine menſchliche Vorausſicht vorher hätte berechnen können.
„Leona und mein Schwager, welche beide aus ſchmutzigem Geize mit ſo großer Feindſeligkeit Ama⸗ lia verfolgten, um für ihre Kinder ein Vermögen zu rauben, welche dem der letzteren gehörte, wurden jetzt von der Strafe getroffen, eines der ihrigen verlieren zu müſſen; ein Verluſt, der um ſo entſetzlicher war, weil ſie nicht das Schickſal deſſelben kannten. Ich hoffte durch dieſen Kummer ſie zum Nachdenken dar⸗
über zu bewegen, wie ſchlecht ſie gegen Amalia und
ihr Kind gehandelt hätten; aber eine ſolche Hoffnung war ein thörichter Irrthum und zeigte nur, daß ich nicht die niedrige und elende Leidenſchaft in Anſchlag gebracht, welche ſie beherrſchte. Selbſt hatte ich das tief in ſeinen Rechten gekränkte Kind in ein Vermö⸗ gen und eine Stellung eingeſetzt, welche weit diejenige übertraf, welche man ihm geraubt.
Einige Wochen darauf ſtarb meine Frau und nach ihrem Tode wurde Amalias Tochter die einzige Erbin eines fürſtlichen Vermögens, welches, weil es ein Fideikommiß wat, auf ihr älteſtes Kind überging.
Meine Schweſter und mein Schwager waren in tiefe
Trauer verſunken; als alle ihre Nachforſchungen ſich als erfolglos erwieſen; das Mädchen war und blieb fort. Endlich fiel nach Verlauf eines Jahres das Urtheil über Amalia.“ Der General ſchauderte zu⸗ ſammen.
„Sie wurde veruheit, das Leben zu verlieren, und ihr Kind, als ein e oller Sſchaft nach für verluſtig erklärt..
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