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Einige Tage darauf erkrankte Thora an einem
heftigen Katarrhfieber, welches ſie an's Bett feſſelte.
hora lag auf einem Sopha in ihrem Zimmer; Doktor Adler hielt ihre Hand in der ſeinigen, wäh⸗ rend er den Puls fühlte. Die Majorin betrachtete ſie mit Unruhe.
„Wie befindeſt Du Dich heute Abend, Thora?“ fragte ſie.—
„Das Fieber hat zugenommen.“.
„Darf ich mit auf Kapitän Kroks Hochzeit am Mittwoch?“ fiel Thora mit Heftigkeit ein.
„Ja, mein Engel, wenn es Dir beſſer wird,“ antwortete die Tante.
„Und um das zu werden, mußt Du ruhig ſein, denn daß das Fieber ſtärker geworden, kommt von Deiner unruhigen Gemüthsſtimmung her,“ fügte der Doktor hinzu.
„Wie willſt Du, daß ich ruhig ſein ſoll, da ich nicht— geſund.. werden darf?“ ſchloß Thora etwas mißmuthig.
„Nina und Cordula reiſten heute nach Warholm, und wir hoffen, daß Du bis Mittwoch beſſer wirſt,“ ſagte Frau Alm in einem tröſtenden und ſchmeicheln⸗ den Tone.
Die Unruhe, welche Thora bei dem Gedanken, nicht bald geſund zu werden, an den Tag legte, kam theils daher, daß ſie während ihrer Krankheit Axel nicht zu Geſicht bekam, und theils daher, daß Alle, Arel mit eingerechnet, eingeladen waren, der Hochzeit eines Verwandten, des Kapitän Krok auf Warholm,
beizuwohnen. Mit Entzücken hatte Thora der Reiſe


