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„Was folgt daraus? Welche ſind Ihre Abſichten, da Sie nur heimlich mit Thora davon ſprachen?“
„Meine Abſichten kennt Thora; übrigens hat Niemand außer ihre Tante das Recht, eine Erklärung von mir zu fordern. So lange ſie ſchweigt, bin ich nicht verpflichtet, jemand Anderem zu antworten,“ antwortete Arel ſtolz.
„In dieſem Falle werden Sie es verzeihen, Herr Lieutenant, wenn ich ſie dazu auffordere.“
Nina ſtand auf, um zu gehen.
„Einen Augenblick,“ bat Arxel.„Was Sie zu thun beabſichtigen, kann höchſt traurige Folgen haben, weil ich nicht als der Freier Thora's auftreten kann,
bevor ich zu Hauſe in meinem Vaterlande geweſen.
Glauben Sie mir, wenn ich anders handeln könnte, dann thäte ich es auch.“
„Dann, Herr Lieutenant, hätte Ihre Ehre Sie davon abhalten ſollen, Thora etwas zu ſagen, bevor Sie es Ihren Angehörigen ſagen konnten. Welche auch Ihre Verhältniſſe in Ihrem Vaterlande ſind, ſo müſ⸗ ſen Sie dieſelben Thora's Tante anvertrauen können, ſofern dieſelben nicht unehrenhafter Natur ſind; und in dieſem Falle muß Thora gerettet werden.“
Nina entfernte ſich.
„Du willſt ſie mir rauben, aber wenn Du Dir zutrauſt, das zu können, dann kennſt Du mich nicht.“
Karin erſchien jetzt von Kapitän Ahlrot begleitet, mit einem Präſentirteller voll von Gläſern und Fla⸗ ſchen. Die Gläſer wurden mit Wein gefüllt, und Onkel proponirte einen Toaſt darauf, daß Arel in die Familie als Mitglied aufgenommen werden ſollte;


