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auch nur ſie zu überwachen. Alle Andern denken ebenſo, wie ich, obgleich Niemand es wagt, ihr ein Wort varüber zu ſagen. Sie dürften die Einzige ſein, die den Muth dazu hätte. Wenn dieſer Fremde es ehrlich meint, warum erklärt er ſich nicht als Freier der Mamſell Thora, ſtatt ihr heimlich ſeine Liebe zuzu⸗ flüſtern?“
„Das Betragen des Lieutenants kann unmöglich von einer Unbekanntſchaft mit unſeren Sitten herrühren; aber für ſo ſchlecht, wie Sie es vorausſetzen, halte ich ihn nicht. Thora iſt ſo reich begabt, daß es ihm Nie⸗ mand verdenken kann, wenmer ſich in ſie verliebt hat; und daſſelbe kann man auch umgekehrt ſagen.“
„Es iſt nicht ihre Liebe, welche ich tadle, ſondern nur, daß dieſelbe hat heranwachſen dürfen, bevor man ſich vergewiſſert hat, wiefern dieſelbe realiſirt werden kann. Glauben Sie mir, Niemand erkennt mehr als ich den Zauber an, welchen Mamſell Thora ausübt.“
„Ich gehe jetzt hin, um ihr téte— à— téte zu un⸗
terbrechen.“
Nina ſtand auf und ging hin zu Axel und Thora.
„Darf ich es wagen zu fragen, was die Herr⸗
ſchaften mit ſo vielem Eifer verhandeln?“ ſagte Nina, und nahm Platz neben Thora. „Die Zukunft,“ antwortete Axel. Thora ſchwieg und blickte nieder. „Darf ich nicht bei der Verhandlung eines ſo wichtigen Thema's dabei ſein?“ Meine Zukunft, wie dieſelbe ſich auch geſtalten
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