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Jemandem nähere; verachte nicht meine wohlgemeinte
Warnung.“
„Nein, gewiß nicht; aber ich finde ſie lächerlich,“ antwortete Thora freundlich,„und ich bitte Dich,
Cordula, dergleichen Grillen aus dem Kopf zu ſchlagen.
Schlafe Du ruhig und glaube mir, daß alle Deine Einbildungen in Betreff Axels nur eitel Hirngeſpinnſte ſind.“
„Du kümmerſt Dich alſo nicht um das, was ich geſagt habe?“
„Ja, ſo ſehr, daß ich Dir für Deine wohl⸗ wollende Abſicht danke; aber..
„Aber Du glaubſt an ihn 24
„Ja, freilich. Gute Nacht, Cordula!“
„Gute Nacht! Du erwachſt doch einmal aus Deinem goldenen Traume,“ antwortete Cordula in einem ſo düſter ſpöttiſchen Tone, daß derſelbe Thora ſchaudern machte.
Einige Augenblicke darauf ſchlief Thora den ruhigen Schlaf eines Kindes und träumte, daß ſie mit Axel walze.
Aber Cordula wachte, die Seele voll von düſtern Bildern.
Am Tage darauf fuhren die Majorin, Cordula und Axel nach der Stadt. Onkel Anton und Thora plieben allein auf dem Roſenhügel zurück. ₰


