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„Es war,“ wie ein Redner ſich ausdrückte, als die Geſundheit der Gatten ausgebracht wurde,„ein Bund, welchen die Wiſſenſchaft mit der Kunſt ſchloß.“
„Oder richtiger,“ ergänzte Carl,„ein Bund, welchen
die Ehre der Arbeit mit dem Gewinn der Arbeit ſchließt, um das Glück der Arbeit zu genießen. Durch Arbeit iſt Profeſſor Schneider ein Schmuck ſeines Landes, durch Arbeit iſt Fräulein Ahrnell eine Zierde deſſelben geworden, und das Glück, welches der Lohn der Mühe und des Fleißes werden muß, wird ſicherlich ihnen folgen. Ein Hoch auf ſie und auf Alle, welche für und durch die Arbeit leben!“
Drei Wochen darauf wurden die Beiden ein Paar.
Sie verließen die Mälarſtadt und reisten nach Italien,
um ein Jahr lang der Wonne zu genießen, welche Liebe, Kunſt und Natur zu ſchenken vermögen.
Gerda hatte an ihrem Hochzeittage das hinter⸗ laſſene Vermögen ihres Vaters zur Bildung eines Fonds für Aufmunterung von Fleiß und Arbeitſam⸗ keit beſtimmt.
An demſelben Tage, an welchem ſie die Haupt⸗ ſtadt verließen, wurde das Ateliex von Profeſſor Moritz Schneider wieder geöffnet, und dort begann
jetzt der ſo beliebte Bildhauer Carl Guſtavsſon ſeine
Thätigkeit.
Ein Artikel in Moritz Schneiders Teſtamente hatte feſtgeſetzt, daß ſein Haus nicht verkauft; daß Atelier
und Werkſtätte ſammt ſeiner Privatwohnung zur freien Verfügung von Carl Guſtavsſon geſtellt und von Niemand anders gemiethet oder benützt werden dürften.


