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ſolchen Falle,“ verſicherte Carl in einem Tone, der viel von ſeiner Heiterkeit verloren hatte.
„Und um allen fernen vorzubeugen,“ fiel Richard ein,„möchte ich mir erlauben, meine Braut vorzu⸗ ſtellen.“
Richard hatte Gerda's Hand gefaßt. Carl erhob ſich bleich wie der Marmor, in welchem er ſeine ſchönſten Inſpirationen auszuhauen pflegte. Aller Blicke waren auf Carls Angeſicht geheftet. Endlich holte er tief Athem, ergriff Gerda's Hand und ſagte mit bewegter Stimme:
„Wie ſehr ich von ganzer Seele an Gerda's Glück Theil nehme, brauche ich nicht zu ſagen, und ebenſo wenig, wie aufrichtig ich alle Wonne, welche die Liebe ſchenken kann, Dir wünſche. Meine Anhänglichkeit, Gerda, iſt und bleibt unverändert, wie ſie war, als wir einander Lebewohl ſagten, und darum iſt dein Glück das meinige.“
Er küßte ihre Hand nicht, aber er drückte ſie feſt. Sein Auge ſtrahlte von wunderbarem Glanze. Nach⸗ dem er Gerda's Hand hatte fahren laſſen, drückte er ſchweigend die Richards und nahm hernach ſeinen Platz an Ediths Seite wieder ein.
Er erklärte ihr mit einigen Worten, wie ſehr er ſich ihr verpflichtet fühlte, daß ſie ihn zur Theilnahme an Gerda's Verlobung eingeladen habe. Edith mit ihrem geſunden Verſtande und guten Herzen begriff leicht, daß dieſe Verlobung für Carl einen bittern Schmerz in ſich ſchloß. Sie begann ganz ungenirt von andern Dingen zu ſprechen, und bald war eine allgemeine Converſation im Gange. Sylvia nahm
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