Teil eines Werkes 
2. Band (1865)
Entstehung
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nicht daran Theil, ſondern verließ das Zimmer, ſobald es unvermerkt geſchehen konnte. Der Abend verfloß dem Anſchein nach ganz angenehm. Carl entfernte ſich allerdings etwas zeitiger als gewöhnlich, und ohne ſich von Sylvia zu verabſchieden, welche nicht mehr in den Salon zurückkehrte, ſo lang er da war.

Am folgenden Morgen erhielt Edith ein Billet von Carl, worin er ihr anzeigte, daß er für einige Tage aufs Land gereist ſei.

Die Zeit zwiſchen Richards Verlobung und Abreiſe verging ſehr ſchnell. Es war ein ſchöner Septem⸗ bertag, als er nach England ſich auf den Weg machte. Er hoffte in den erſten Tagen des Oktober wieder zurückzuſein. Am Schluſſe dieſes Monats ſollte die Hochzeitsfeier ſtattfinden.

XV.

Einige Tage nach Richards Abreiſe fielen Gerda's Augen, als ihr die Zeitungen überreicht wurden, auf folgende Zeilen: Einige Aufklärungen über die Hengel⸗ ſche Mordgeſchichte.

Ein leichter Schauder ging ihr durch die Glieder, ſie las jedoch den Artikel. Derſelbe lautete dahin, Ahrnells Mörder, der im Gefängniß erkrankt ſei, habe unter dem Einfluß ſeiner Leiden und in der Vermu⸗ thung, daß er ſterben müſſe, ein ſehr bemerkenswerthes Geſtändniß abgelegt und dieſem zufolge vor ſechszehn Jahren den Kämmerer Hengel ermordet.

Anderſon's Angabe in Bezug auf dieſen Mord lautete ungefähr folgendermaßen: