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dürfen, daß ſich nun herausſtellte, Bernard ſei ſchon neun Jahre mit ſeiner zweiten Frau verheirathet geweſen, während die erſte vor kaum ſieben Jahren mit Tod abgegangen war.“
Weiter las man, daß der wegen des Mordes an Kämmerer Hengel verdächtige Andersſon, welcher ſeitdem wegen Diebſtahls angeklagt und beſtraft wor⸗ den war, wahrſcheinlich auch der Mörder Bernards ſei. Die Zeitungsreferenten hatten ſo zart als mög⸗ lich Gerda's Hereinziehung in die tragiſche Geſchichte berührt, aber doch die Erwähnung ihrer Verwandtſchaft mit dem Todten nicht ganz zu umgehen vermocht.
Die Skandalblätter waren jedoch ganz erfreut darüber, ſich auf einen berühmten und geachteten Namen werfen und denſelben in den Schmutz ziehen zu können, und ſie thaten ſomit auch ihr Möglichſtes, um des Vaters minder untadelhaftes Leben als einen dunkeln Schatten auf die Tochter zurückfallen zu laſſen.
Carl, welcher vergeblich darauf gewartet hatte, Bernard zu dem deutſchen Dampfſchiff zurückkehren zu ſehen, war erſt ſpät am Abend von da nach Hauſe aufgebrochen, feſt entſchloſſen, am folgenden Morgen in aller Frühe ſich wieder an Ort und Stelle einzufinden und Bernard zu beſtimmen, daß er wenigſtens mit dem Dampfboot, welches Mittags von Stockholm nach Gothenburg abging, ſeine Abreiſe bewerkſtelligte.
Es hatte L nicht ſieben Uhr geſchlagen, als


