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Modell; in demſelben Augenblick klopfte Jemand an die Thüre.
„Iſt Janne ſchon da?“ murmelte er, ſchob den Schirm vor und ging, um zu öffnen; aber er wich ein paar Schritte zurück, denn vor ihm ſtand der Profeſſor ſelbſt.
Schneiders lebhafte und ſcharfe Augen machten eine ſchnelle Runde durch das Zimmer, während er eintretend ſagte:
„Ich war überzeugt, Guſtavsſon, daß ich Sie zu Hauſe finden würde, und da ich ſelbſt einen Ausgang zu machen habe, wollte ich Ihnen nur mittheilen, daß es dringend nöthig iſt, heute morgen das Apollo⸗ modell zu formen und drei Abgüſſe davon zu neh⸗ men; auch muß ich die Entwürfe hier gezeichnet haben, ſo daß ſie zu Studien dienen können. Sie wiſſen, Guſtavsſon, wie wichtig es für mich iſt, meine Studienſammlung vor dem Frühjahr komplett zu bekommen, ſo daß ich ſie herausgeben kann.“
Schneider war, während er ſo redete, an einen der großen Tiſche getreten, auf welchem eine Maſſe von Entwürfen und Zeichnungen rings herum zerſtreut lagen. Er legte die Papiere, welche er in der Hand hielt, weg; ſein Auge fiel dabei auf einen Brief, welcher ſich gleichfalls daſelbſt befand. Die Adreſſe deſſelben lautete an Mr. Bernard in London.
„Was iſt das?“ fragte er, ſich zu Calle wendend, welchen das Erſcheinen des Profeſſors in ſeiner Wohnung ſo verblüfft hatte, daß er an der Thüre ſteben geblieben war.
„Es iſt ein Brief, welchen ich auf die Poſt zu geben übernommen habe,“ antwortete Calle, nachdem


