Teil eines Werkes 
2. Band (1865)
Entstehung
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gegen ſie gerichtet war, zum Schluß zu bringen. Jetzt, Herr Fobrikbeſitzer, iſt meine zuvor ſchon un⸗ glückliche Mutter ſo beklagenswerth, daß ſie es kaum noch in höherem Grade werden kann. Ich vermag alſo auch nicht dem Mann meine Hand zu reichen, welcher aus niedriger Rachbegier eine vorher ſchon gebrechliche Frau lahm und arbeitsunfähig gemacht hat. Gott iſt gut und er wird uns auch gegen die Verfolgungen böſer Menſchen beiſtehen; ſomit, Herr Strömberg, lautet mein unwiderrufliches Wort: die arme Gerda Ahrnell wird niemals Ihre Gattin werden.

Hiebei ſende ich Ihnen Herrn Bernards Geld zurück. Haben Sie die Güte und klären Sie ihn darüber auf, daß Ahrnells Frau und Tochter ohne ſeine Hülfe ſich fortzubringen hoffen. Und nun, Herr Fabrikbeſitzer, erwarte ich in vollkommener Faſſung, was kommen ſoll. Gerda Ahrnell.

An demſelben Tag, da Gerda vorſtehenden Brief an Strömberg abſandte, ſchrieb ſie einige Zeilen an Mr. Bernard in London.

Der Brief, welcher von Bernard an den Fabrik⸗ beſitzer gekommen war, trug den Londoner Poſtſtempel.

Der Inhalt war nicht lang, verdient aber gleich⸗ wohl hier angegeben zu werden, und lautete:

Ahrnells Tochter hatte das Unglück, bei ihrem Zuſammentreffen mit Mr. Bernard zu erkennen, wer er war. Dieſes Wiedererkennen würde jedoch ein Ge⸗ heimniß geblieben ſein, welches ſie getreulich in ihrem Herzen bewahrt hätte, wenn nicht durch den Zufall oder durch Veranſtaltung Ihres Freundes Strömberg