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Es peinigte ſie, daß er ſeine Augen beharrlich auf ſie richtete, und es wurde ihr ganz bang ums Herz, als er ſich zu ihr mit den Worten wandte:
„Ich kann Sie, Mamſell Ahrnell, von Eliſe grüßen; ſie iſt geſtern nach Weſteras abgegangen.“
Gerda nickte ein wenig mit dem Kopfe, um ihm ihren Dank dadurch auszudrücken. Der Fabrikbeſitzer fuhr fort:
„Bei unſerer letzten Unterredung vergaß ich die eigentliche Urſache, warum ich mit Ihnen zu ſprechen wünſchte; ſo intereſſirt war ich, zu erfahren, ob Sie in der Sache, um welche es ſich damals handelte, zu einem unwiderruflichen Entſchluß gekommen wären. Ich muß aufrichtig geſtehen, es fällt mir noch ein wenig ſchwer, zu glauben, daß Sie ſich in vollem Ernſte entſchieden haben, wie ſie damals ſagten.— Vielleicht haben Sie ſich, Mamſell Ahrnell, die Sache überlegt und fühlen ſich jetzt geneigt, die vorgeſtern gegebene Erklärung zurückzunehmen. Für dieſen Fall können Sie im Leben und Tod auf mich bauen.“
Marianne's Augen flogen mit einem eigenthüm⸗ lichen ängſtlichen Ausdruck von dem Fabrikbeſitzer zu der Tochter hinüber.
„Ich werde die Erklärung, welche ich Ihnen bei unſerem letzten Zuſammentreffen gegeben, niemals zurücknehmen,“ verſicherte Gerda.
„Nicht? Sind Sie deſſen gewiß?“
„Vollkommen.“
„In dieſem Fall wollen wir nicht mehr von der Sache reden, ſondern zu dem Briefe hier übergehen, welchen ich von Mr. Bernard erhalten habe.“
Strömberg zog langſam einen Brief aus der


