Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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gezwungen würdeſt, Dein der Marquiſin gegebenes Verſprechen zu brechen. Ach, ich war von den Wor⸗ ten, welche Du an Martha geſchrieben:nehme die⸗ ſes Weib von meinem Leben weg und ich bin der Glücklichſte unter den Sterblichen, ſo ausſchließlich erfüllt, daß ich Alles gethan haben würde, was mich nicht als Weib erniedrigte, damit Du frei würdeſt.

Das war nicht ſo leicht, da ich es ſelbſt nicht

wollte, fiel Edwin lächelnd ein.

Das erfuhr ich, aber zu ſpät, antwortete Elvira. Doch iſt es mir noch unklar, warum Du in den Krieg zogſt. Daß die Urſache nicht, wie ich glaubte, die war, daß Du Kenntniß von meiner Her⸗ kunft erhalten, das ſehe ich ein; aber welche war es denn, und warum thateſt Du, als ob Du mich nicht kennteſt, obgleich Du, als ich Dich verwundet auf dem Schlachtfelde fand, mich ſofort erkannteſt? Ich wußte, daß dieß der Fall war; aber bevor Du mich das wiſſen ließeſt, blieb ich eine franzöſiſche barmherzige Schweſter, und ließ Dich glauben, daß ich nicht entdeckt hätte, daß Du wüßteſt, Du hätteſt Deine Gattin an Deiner Seite. Ach, Du weißt nicht, wie ſehr Dein Schweigen mich ſchmerzte! Ich ſah darin einen deutlichen Beweis dafür, daß Du es wünſch⸗ teſt, die Geſchichte von meinem Tode möchte wahr geweſen ſein, und daß Du die Krankenwärterin nicht als Deine Frau anerkennen wollteſt, weil ſie die Tochter eines Weibes ſei, das ihr das Leben in einem Gefängniß gegeben.

Die Erklärung iſt bald gegeben, ſagte Caſter⸗ ton. Als ich nach Armidas Anweiſung nach Al⸗ torp fuhr, ſah ich Dich an der Seite eines Mannes