Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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ſitzen, welcher in dem Zwielicht, von welchem Ihr umgeben waret, mir Carl Brogren zu ſein ſchien. Ich ſchlich mich näher heran, um zu lauſchen. Meine Kenntniß der ſchwediſchen Sprache war nicht groß, aber hinreichend, um es zu verſtehen, als Du dieſe Worte ausſpracheſt:ich werde mich zu den Füßen meines Mannes werfen und ihm meine Schande be⸗ kennen. Er wird mich vielleicht verſtoßen, aber er wird mir verzeihen, Darauf ſagteſt Du Etwas von einer Liebe die zum Verbrechen geführt, wahr⸗ ſcheinlich mit Beziehung auf Deine Mutter, obgleich ich glaubte, daß es eine Anſpielung auf die Schande ſei. von welcher Du geſprochen. Den Eindruck, den dieſes Geſpräch auf mich machte, will ich nicht ſchildern. Ich irrte mehrere Stunden im Walde herum, und als ich Nachts nach Timaſið zurückkehrte, war mein Entſchluß gefaßt, ohne Zorn, ohne Skan⸗ dal, ohne irgend eine Anklage abzureiſen und Dich für immer zu verlaſſen. Ich hatte während dieſer Stunden über die Vergangenheit nachgedacht und hielt mich nicht für berechtigt, Dir Vorwürfe zu machen. Als ich in meinem verwundeten Zuſtande Dich wieder erkannte, glaubte ich, daß die Reue Dich zu mir geführt, und ich beſchloß, Dir es nicht zu ſagen, daß ich wüßte, wer Du ſeieſt, bevor ich darüber Gewißheit erhalten, welches Gefühl Dich nach der Krim geführt. Ich hatte, als die Entzün⸗ dung in den Augen gehoben war, die Aerzte über⸗ redet, Dich fortwährend glauben zu laſſen, daß mein Geſicht angegriffen ſei. Von meinem Kammer⸗ diener und Miſtriß Brow, den Einzigen von mei⸗ ner Umgebung auf Caſterton, welche Dich kannten,