Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Namen annahm. Ich bin alſo Agdas entflohener

Mann, der Elende, der ſich ſogar bis dahin er⸗

niedrigte, daß er ſie für ſein Verbrechen verantwort⸗

lich machen ließ. Ich, Martha Stangenſtiölds

Mann, bin kein Anderer, als der Fälſcher Auguſt Dahlſtröm!

Eine Grabesſtille folgte. Martha ſaß mit hoch⸗ getragenem Kopfe, funkelnden Augen und todtblei⸗ chen Wangen.

. Der Oberſt war ſo zuſammengefallen, daß er dem Schatten von ſich ſelber ähnlich ſah.

Da es nunmehr bekannt iſt, was ich bin, ſo bleibt mir noch übrig, Miſtriß Brow zu präſentiren. Sie iſt meine Schweſter Caroline, die Tante Lady Caſtertons; und es war die nahe Verwandt⸗ ſchaft mit der letzteren, welche die Marguiſin ver⸗ anlaßte, Lord Caſterton den Vorſchlag zu machen, ſeine Frau zu überreden, daß Miſtriß Brow die Lady begleitete, damit die junge Frau eine zuver⸗ läßige und ihr ergebene Perſon an ihrer Seite hätte. Durch die Beharrlichkeit meiner Schweſter, Elvira überall zu folgen, gelang es auch dem Lord, dem vorzu⸗ beugen, daß ſie als Sängerin auftrat; durch die Wachſamkeit meiner Schweſter erhielt ich auch Ge⸗

legenheit, die Intriguen kennen zu lernen, welche gegen meine Tochter geſponnen wurden; es war meine Schweſter, welche Elvira darüber aufklärte,

wie Fräulein Armida aus Habſucht und Eiferſucht ihre Ränke geſchmiedet; es war ſchließlich meine Schweſter, welche Elvira ſagte, daß die Marquiſin 1 ihre Herkunft kenne, und welche ſie nach der Krim begleitete, als Elvira ſich dorthin begab, um die *