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Gefahren ihres Mannes mit ihm zu theilen oder mit ihm zu ſterben.— Sie ſtarb, und die Ehe zu deren Zerſtörung Andere alles Mögliche beigetra⸗ gen, wurde aufgelöst.— Lord Caſterton hatte ſeine Freiheit wieder erhalten;— aber ob das Glück dieſelbe begleitete, das mag der Lord ſelber entſchei⸗
deu.— Jetzt habe ich weiter nichts hinzuzufügen. — Aber ich habe es!— fiel Edwin ein und erhob ſich in ſeiner vollen Länge.— Fort mit die⸗
ſer Binde; fort mit dieſer Rolle eines Blinden, die ich geſpielt!— fügte er hinzu und riß den ſchwar⸗ zen Verband von den Augen.— Der Herr des Schickſals iſt barmherzig; dieß hat er gegen uns hier Verſammelten bewieſen!
Edwin ging mit feſten Schritten auf das Fen⸗ ſter zu, wo Maria verſteckt war. Er ſchob die her⸗ untergelaſſenen Vorhänge bei Seite, nahm die hell gekleidete Frau in ſeine Arme, trug ſie mitten ins Zimmer und rief, indem er ſie in ſeinen ſtarken Ar⸗ men hielt:
— Lady Caſterton iſt nicht todt, ſie lebt, um ihren eigenen und ihrer Mutter Feinden zu ver⸗ geben.*
Er ſetzte die leichte Laſt nieder und fügte, indem . ihre Hände mit Wärme an ſeine Lippen drückte,
inzu:
— Ah, Maria, ich habe vom erſten Augenblick Elvira erkannt; verzeih mir, daß ich mich blind ſtellte, um das Herz zu prüfen, das ich beſitzen wollte, um an einem Tage, wie dieſer, zu wiſſen,
wie hoch es mich liebt.— Er drückte ſie an ſeine


