Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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ſehr nöthig habe. Doch ich will vieſes Schreibe

nicht gar zu lang machen, und werde deshalb zum Hauptzweck deſſelben übergehen.

Sie haben der Marquiſin auf ihrem Sterbebett verſprochen, ſich nicht von mir zu ſcheiden.

Sie ſind zu ſtolz, um nicht Wort zu halten, und dieſes iſt die Urſache Ihrer Weigerung. Es zu verweigern war Ihr Recht. Das meinige iſt, zu beſtimmen, ob wir geſchieden oder zuſammen leben ſollen. Sie haben geſchrieben:Nimm dieſe Frau weg von meinem Leben, und ich werde der Glück⸗ lichſte unter den Sterblichen. Sie wollen ſich nicht von ihr ſcheiden, und ſie ſie kann ihre Tage an Ihrer Seite nicht fortleben, ſeit ſie weiß, welche Laſt ſie für Sie iſt.

Mögen Meer und Land uns von einander trennen; das iſt mein Wunſch.

Ich habe während unſerer letzten Unterredung viel gelitten; ich bin nicht reich genug mit morali⸗ ſchem Muthe ausgerüſtet, um mich noch einmal freiwillig dem Schmerze eines Zuſammentreffens mit Ihnen zu unterwerfen, ſondern ich habe darum Timaſjö verlaſſen, wenn Sie dieſes erhalten.

Leben Sie wohl, Lord Caſterton! Möge Gott mein Gebet hören; dasſelbe gilt Ihrem Glück; ich werde thun was in meiner Macht ſteht, da⸗ mit Sie in den Beſitz des Glückes gelangen, wel⸗ chem Sie jetzt entſagen zu müſſen glauben. 6

Ich reiſe ganz allein.

Miſtriß Brow beſitzt das Recht, auf Timaſjð zu bleiben oder nach England zurückzukehren, wie ihr beliebt. Fräulein K hjelm erhält einen Brief