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haben mich überzeugt, daß das Einzige, welches übrig blieb, das ſei, Ihnen vorzuſchlagen, die Bande zu zerreißen, welche uns an einander feſſeln.
„Sie haben es nicht gewollt.— Die Urſache Ihrer Weigerung glaube ich zu kennen und werde meine Handlungsweiſe darnach richten.
„Klarer und beſtimmter ſehe ich nach unſerer letzten Unterredung ein, daß Sie und ich nicht für einander geſchaffen ſind.— Sie haben mich ange⸗ klagt; Sie haben den Muth gehabt, über meine Handlungen ein ſtrenges Urtheil zu fällen, während Ihre eigenen ſo wenig tadellos ſind. Sie haben ſich erlaubt darauf aufmerkſam zu machen, was Ehre und Gewiſſen gebieten, und das, ohne daß Sie ſich Zeit gaben zu unterſuchen, ob ich dieſe Vorwürfe, dieſe Beurtheilung verdiente. Sie ſind demnach in demſelben Augenblick ungerecht, wo Sie ſich ſelbſt Vergehen zu Schulden kommen laſſen.
„Ich habe nicht Ihre Vorwürfe verdient; ich habe mir nie Etwas zu Schulden kommen laſſen, das vom Wege des Rechten abwiche.— Eyrlich habe ich Ihnen geſagt, daß Carl Brogren meine Jugendliebe geweſen; aber ebenſo ehrlich ſage ich Ihnen jetzt: daß dieſe Liebe nur in dem Gedächtniß übrig iſt; Carl Brogren iſt für mein Herz nichts. — Ich habe weder Ihre Ehre aus Liebe zu ihm verletzt, noch kann ich dazu kommen es zu thun.
„Ihr ebenſo übereilter wie unbedachtſamer An⸗ griff auf mein Pflichtgefühl, hat ein Gutes mit ſich gebracht. Derſelbe weckte mich aus der tiefen Nieder⸗ geſchlagenheit, welche mich beherrſchte, und gab mir die Energie wieder, welche ich vermißt, und die ich ſo


