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trägt; dieſes lag in Ihrem Benehmen während mei⸗ ner Krankheit.
„Mylord, denken Sie nach!— Drei ganze Wo⸗ chen dauerte ſie, und Sie hatten keine einzige Stunde übrig, Ihre Frau zu beſuchen.
„Als ich geſund worden, wurde ich von einer entſetzlichen Muthloſigkeit ergriffen. Mein Gemüth war von dem Bewußtſein, allein in der Welt zu ſtehen, gleichſam zermalmt, und vergebens ſuchte ich mir Hoffnung auf die Zukunft einzureden. Die Vor⸗ ſätze, welche ich bei Ihrer Ankunft hier gefaßt, waren über den Haufen geworfen; es fehlte mir an Muth und auch an Seelenſtärke, gegen Ihre Gleichgültigkeit zu ſtreiten und den Verſuch zu machen, mir Ihre Zuneigung zu erkämpfen.
„In mein Gedächtniß waren die Worte einge⸗ graben, welche Sie in den meiſten von Ihren Brie⸗ fen an Martha wiederholen, nämlich:„daß das Weib, welches Ihren Namen trüge, die Zerſtörerin Ihres Glückes und die Mauer ſei, welche Sie von der Seligkeit trennte.“
„Sie ſchrieben, Mylord:„nehme weg dieſes Weib von meinem Leben, und ich werde der Glück⸗ lichſte unter den Sterblichen ſein!“— An einer andern Stelle hieß es:„Meine Ehre ſchmiedet mich feſt an ſie. Ich wollte wünſchen, daß ſie meines Namens nicht würdig wäre, daß es einen Flecken an ihrem Leben gäbe, der eine Scheidung von ihr möglich machte.“
„Ich habe während meiner Krankheit dieſe Worte wieder und wieder wiederholt; ſie ſind, nachdem ich geſund geworden, vor mein Gedächtniß getreten, und


