als einer ſein,— der nämlich, Ihnen ſo wenig als möglich mit meiner Gegenwart zur Laſt zu fallen.
„Es iſt wahr, daß ich, als Sie hierher kamen, die Hoffnung hegte, wir würden ein Paar Freunde werden, welche durch gegenſeitige Freundſchaft ſuchen würden, das Zuſammenleben möglich zu machen. Ich hatte ſogar beſchloſſen, daß ich, wenn ich die allergeringſte Freundlichkeit auf Ihrer Seite fände, Alles, was von mir abhinge, thun würde, damit Sie und ich das werden könnten, was wir vor der Welt ſind, ein Paar Gatten.
„Gott iſt mein Zeuge, daß das mein feſter Ent⸗ ſchluß war. Ich wußte, daß Sie Martha Stan⸗ genſtjöld liebten; aber ich erſtickte mein verletztes Selbſtgefühl und gelobte heilig, Alles das zu wer⸗ den, was eine zärtliche und gute Frau für ihren Mann ſein kann. Ich hatte die Plane meiner Zu⸗ kunft gelegt, ohne zu bedenken, daß Sie möglich die⸗ ſelben kreuzen würden. So kam es denn auch.
„Ich will nicht von der Költe und der Gleich⸗ gültigkeit ſprechen, welche Sie mir während der kangen Krankheit der Marquiſin zeigten.
„Die zwölf Wochen, welche dieſelbe dauerte, hat⸗ ten Sie kein einziges freundliches oder wohlwollen⸗ des Wort für mich.
„Dieſes Ihr Betragen hätte hingereicht, mir zu zeigen, wie vollkommen Nichts ich für Sie bin; und doch ſollte ich dazu noch ſolche Beweiſe erhalten, wie die Beweiſe, welche ich Ihnen geſtern übergab. Ich will nichts ſagen von dem ſchließlichen und ſprechendſten Beweis dafür, wie vollkommen werth⸗ los das Weib Ihnen iſt, welches Ihren Namen


