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menleben ſollen. In dieſem Falle haben Sie zu be⸗ ſchließen.
Auch jetzt ſagte Elvira nichts. Sie ſaß da mit niedergebeugtem Kopfe. Einige Thränen rannen langſam über ihre Wangen herab.
— Sie fühlen ſich ſehr unglücklich,— bemerkte Edwin in einem faſt ſpottenden Tone;— aber war⸗ um ſollten ſie ſich unglücklicher fühlen, als ich es thue?— Wenn Sie den Mann nicht bekommen können, den Sie lieben, ſo theile ich daſſelbe Schick⸗ ſal.— Sie werden antworten, daß Sie mehr ent⸗ ſagen müſſen, als ich, weil Sie darauf verzichten müſſen, ihn zu ſehen; aber, was thut das? Das Leben iſt voll von anderen Genüſſen und beſitzt ſo viele Annehmlichkeiten; ſuchen Sie einen Erſatz für das, was Sie verloren haben, in irgend Etwas, das Ihnen erlaubt iſt, und verſuchen Sie zu begreifen, daß Lord Caſterton aus Achtung vor ſeinem Rang den Skandal nicht machen kann, ſich von ſeiner Frau zu ſcheiden. Sie ſind jetzt aufgeregt; ich will Sie verlaſſen und erwarte bis morgen zu erfahren, was Sie beſchloſſen haben.
Der Lord entfernte ſich, ohne daß Elvira ihn zurückzuhalten verſuchte.— Als er fort war, ver⸗ barg ſie ihr Geſicht tief in einem der Sophakiſſen und weinte.
Als der Lord durch den Salon paſſirte, fand er S dort ſtehen. Sie kam ihm entgegen und agte:
— Ich wollte Sie bitten, Mylord, mir den Brief
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