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ſich aus, recht bald Elvira ihren Beſuch abſtatten und die gemachte Bekanntſchaft fortſetzen zu dürfen.
Marthas Manieren beſaßen die ausgeſuchte Ge⸗ fälligkeit, die elegante Einfachheit und die Unge⸗ zwungenheit, welche eine glückliche Verbindung von Natur, Erziehung und Gewohnheit ſind, in der gro⸗ ßen Welt zu ieben.
Sie war von idealer Schönheit und alſo mit allen den Vorzügen ausgerüſtet, welche dazu beitru⸗ gen, daß ſie alle andern Weiber verdunkeln und den Männern, mit welchen ſie in Berührung kam, den Kopf verdrehen mußte.
Edwins Augen fielen auch auf das ſchöne Mäd⸗ chen, als es ſich entfernte, aber ohne daß er eine Miene machte, ihretwegen ſeine Frau zu verlaſſen.
Er bot Elvira den Arm, welchen ſie ſchweigend annahm, und nachdem der Lord ihr einige Fragen gethan, wie die Luft ihr bekäme, wandelten ſie, von Armida gefolgt, ſtillſchweigend an der Seite von einander.
Beim Mittagstiſch war Elvira zum Erſtenmale ſeit dem Tode der Marquiſin anweſend.— Ihr Ausſehen hatte das Gepräge der Niedergeſchlagen⸗ heit und Hoffnungsloſigkeit verloren, welches daſſelbe beim Anfang der Promenade ausgezeichnet hatte. Ihr Geſichtsausdruck war entſchloſſen, und es ſchien,
daß die Energie wieder in ihrer Seele erweckt wor⸗
den ſei. Miſtriß Brom war wie gewöhnlich ſtill.
Sie aß unn ſchwieg; aber es kam Zeit zu Zeit vor, daß ſie einen langen Blick auf Armida


