Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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hatte eine tief betrübte Miene; aber weder ihre Worte noch Geſichtszüge vermochten Elviras Ent⸗ ſchluß zu ändern.

Die Stimmen kamen näher. Elvira hatte ſie beim erſten Laut erkannt. Sie würde ſie erkannt haben, wenn ſie noch entfernter geweſen.

Noch einige Schritte und die Sprechenden kamen zwiſchen den Bäumen zum Vorſchein. Es war ein Herr und ein Frauenzimmer. Noch einige Minuten und Elvira befand ſich Angeſicht zu Angeſicht mit Martha Stangenſtzjöld und Lord Caſterton.

Das Ausſehen des letzteren zeugte von allem, nur nicht von Wohlgefallen.

Er blieb jedoch ſofort ſtehen, ſagte Elvira einige verbindliche Worte und präſentirte dann Lady Ca⸗ ſterton dem Fräulein Martha.

Die letztere becomplimentirte Elvira und ſagte in einem Athemzug eine ganze Maſſe jener Artig⸗ keiten, welche die Weltdame nie auszuſprechen un⸗ terläßt.

Sie hatte die lebhafteſte Theilnahme für den Kummer, der Elvira getroffen; ſie hatte mit Be⸗ dauern erfahren, daß Elvira ſelbſt erkrankt geweſen, und freute ſich über die Herſtellung ihrer Geſundheit, während ſie zu gleicher Zeit ſich beglückwünſchte, ihre Bekanntſchaft gemacht zu haben.

Elviras Antwort auf alle dieſe netten Phraſen war kalt und höflich.

Das Fräulein ſagte ihr dann Adieu, ſich vor⸗ behalteng daß der Lord ſeine Frau begleiten und nicht aus Höflichkeit mit ihr gehen möchte. Sie bat

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