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zu haben, daß ſie ſich dazu bequemen konnte, ein wenig friſche Luft einzunehmen.
Armidas Worte waren freundlich und der Ton herzlich; aber trotzdem vermochten ſie nicht die tief betrübte Elvira aufzumuntern.
Als ſie eine Stunde geruht, erklärte Armida, daß ſie es nicht wage, Elvira länger ſtill ſitzen zu laſſen, ſondern machte den Vorſchlag, daß ſie nach Hauſe zurückkehren ſollten.
Elvira gehorchte und ließ Armida ſich führen, wohin es ihr beliebte. Sie gingen den Strandweg. Als ſie ein Stück weit gekommen waren, hörten ſie Stim⸗ men von Sprechenden, die ſich nahten. Armida blieb plötzlich ſtehen und ſagte in einem unruhigen Tone:
— Beſte Elvira, laß uns umkehren.
Elvira war wie mit Einemmale aus ihrer Schwermuth herausgeriſſen. Sie hielt Armida zurück.
— Und warum ſollten wir das thun?— fragte ſie.
— Ganz einfach darum, weil wir ſonſt Perſonen begegnen, von welchen ich zu wiſſen glaube, daß Du nicht gern mit ihnen zuſammentriffſt.— Es würde außerdem Dich nur anſtrengen, mit ihnen zu ſprechen.
— Nicht im Geringſten,— fiel Elvira mit Be⸗ ſtimmtheit ein. Die bleichen Wangen wurden von einer lebhaften Röthe gefärbt. Komm, laß uns die Promenade in derſelben Richtung fortſetzen! Ich glaube nicht, daß man dadurch irgend einen Vortheil erntet, daß man von dem Wege umkehrt, den man ſich vorgenommen hat zu gehen. Armida machte noch einige Einwendungen. Sie


