Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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fiel das kleine Mödchen heftig ein und ihre bleichen

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Das Geſicht des Kindes iſt weder hübſch noch häßlich. Es iſt eine dieſer gewöhnlichen Kinder⸗ phyſiognomien, von denen man nicht ſagen kann, ob ſie ſich zur Schönheit oder zu Etwas unter einem mittelmäßigen Ausſehen entwickeln werden. Das einzige Bemerkenswerthe an dem Aeußern des Mäd⸗ chens war ihre außerordentliche Bläſſe und das reiche, dunkle Haar, welches in langen, dichten Flechten den Rücken hinabhingen. Sie war einfach aber reinlich gekleidet.

Worüber verwundert Elvira ſich? be⸗ merkte Lotta und blickte von ihrer Arbeit auf. Komm her, mein liebes Kind, und erzähle mir, wo⸗ mit Du Deine Gedanken beſchäftigſt. Ich glaube, Du ſtandeſt und ſaheſt hinauf nach dem Himmel. Viel⸗ leicht, daß Du zu unſerer Aller Vater beteteſt.

Elvira ſtieg vom Stuhle herab und näherte ſich Lotta mit zögernden Schritten. Sie ſteckte das Kinn in die Bruſt und ſchielte ganz unzufrieden nach der Wärterin, als wenn ſie verdrießlich darüber wäre, daß ſie geſtört worden ſei.

Nun, Elvira, warum antworteſt Du nicht, wenn Dadda fragt? Ich weiß zwar, mein Her⸗ zenskind, daß Du nicht etwas Anderes denken kangſt, als was fromm und Gott angenehm iſt, ſo daß Du Dich nicht zu ſchämen brauchſt, daß Du mit Deinen Gedanken bei ihm biſt, welcher..

Stille Dadda, es gefällt mir nicht, daß Du ſo ſprichſt, das iſt langweilig.

Was ſagſt Du, iſt es langweilig, daß.

Daß Du immerwährend von Gott ſprichſt,