Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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thore begeben, um dem Geſang der Vögel zu lau⸗ ſchen und den Duft der Frühlingsluft einzuathmen.

Das Innere der Stadt ſelhſt mit ſeinen ſchma⸗ len, engen Gaſſen und hohen Häuſern kam Einem düſterer und ungeſunder vor als ſonſt. Das an⸗ muthige Lächeln des Frühlings vermochte nicht den⸗ ſelben ein traulicheres Ausſehen zu verleihen, ſon⸗ dern vermehrte nur das Unangenehme, das es hatte, gezwungen zu ſein, dort zu weilen.

Trotz dem wenig Einladenden, welches jene Ge⸗ gend beſitzt, müſſen wir doch den Weg dorthin nehmen und durch das Bollhusgäßchen nach dem Kaufmannsmarkte wandern.

Dort finden wir einen Kleiderhändlerladen, wel⸗ cher vor neun Jahren nicht exiſtirte, und wenn wir den erſten beſten Lehrjungen fragen, wem der Laden gehöre, erhalten wir ſofort zur Antwort:

Mein Gott, der gehört dem Kleiderhändler und Pfandverleiher Bromeér!

Wenn er dieſen Beſcheid ertheilt hat, wird er einen verächtlichen Blick auf den Frager werfen, der eine ſo berühmte Perſönlichkeit wie Bromer nicht kennt, der alle alte und auch neue Kleider auf⸗ kauft; ihn, der außerdem den Armen damit dient, daß er ihnen gegen einen billigen Zins Geld auf

Gold und Silber, Kleider und Ffandzettel leiht,

und bei dem man ſich auch zu einem billigen Preis mit Möbeln verſehen kann, wenn man nur nicht zu große Anſprüche auf Lurus macht.

Es gab keine Auction, bei welcher Herr Bromér

i erſchien, und es gab wohl Niemanden unter kden verſchämten Armen, welche ſich nicht an Herrn

Schwartz, Gold und Name. 1. 2