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zu machen, weil er haſtig den Kopf erhob und ganz
laut äußerte:
— Die Vergangenheit iſt wie ſie iſt und kann nicht anders werden. Die Möglichkeit, mir einen Namen zu erwerben, habe ich verſpielt, und ebenſo die Aus⸗ ſicht, mir durch Arbeit ein Vermögen zu verſchaffen; es bleibt mir alſo nur übrig, mich auf Speculatio⸗ nen zu legen.
Ich muß reich werden; ſchon vor langer Zeit habe ich es beſchloſſen, und jetzt habe ich einen
Grund, nach Gold zu ſtreben, damit ich es eines
Tages dem Kinde geben kann. Ich beſitze 500 Reichs⸗
thaler, Mancher hat mit weniger angefangen. Es
iſt ausgemacht; ich werde Kaufmann, aber Kaufmann auf meine Weiſe;— und jetzt, Aron Bromeér, gehe zur Ruhe, um morgen deine neue Laufbahn zu be⸗ ginnen! Dank, meine Mutter, Dein Teſtament hat mir bisher nichts genützt; künftig wird es Segen
mit ſich bringen. Das Wort„Verſchlagenheit“
hat mir die Augen geöffnet.
Bromer legte ſich ſchlafen. Vald herrſchten Dun⸗ kelheit und Stille in ſeinem Schlupfwinkel, aber nicht in dem großen Zimmer.
Lotta hatte es nicht über ſich bringen können, zur Ruhe zu gehen. Sie ſaß neben dem Bett, welches ihr beſtimmt war, mit dem Kind auf ihren Knieen und die Hände wie zum Gebete gefaltet. Der Aus⸗ druck in ihrem Geſicht war traurig und unruhig. Ihr Blick war in die Höhe gerichtet, als wenn ſie in dem ſtillen Gebet Troſt und Ruhe zu finden ſuchte.
Es war noch jung, dieſes Weib, welches ſich


