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ich dazu gezwungen werde, um für das Würmchen ſorgen zu können.
Aus der Bruſttaſche zog er ein anderes, ſehr mageres Taſchenbuch, von deſſen Geldinhalt man nicht lange in Ungewißheit zu ſchweben brauchte, denn der Betrag überſtieg nicht zwei Reichsthaler.
Als er das Laſchenbuch zuſammenlegen wollte, fiel ein vom Alter gelb gewordenes Papier aus demſelben. Er nahm es auf und flüſterte:— Das Teſtament meiner Mutter!— Ein Zug ſchmerzlicher Bewegung, welcher mit Etwas vermiſcht war, das Jronie glich, glitt über ſein Geſicht, als er hinzufügte:
— Dieſes Teſtament hat nicht die Gewinnſucht von irgend Jemanden reizen können. Laß mich mal ſehen, was es enthält, obgleich ich es ſollte auswen⸗ dig wiſſen können.
Er las halblaut:
„Mein Sohn, um ſich einen Namen zu erwerben, ſind ausgezeichnete Verdienſte und ein tadelloſer Wan⸗ del erforderlich; um Gold zu gewinnen, ſind Arbeit⸗ ſamkeit, Ausdauer und Verſchlagenheit nothwendig. Du biſt arm, fange damit an, zu arbeiten;— Du biſt ohne Namen, beſtrebe Dich eines tadelloſen Wandels. Durch Arbeit und Redlichkeit wirſt Du gewinnen, was Dir jetzt fehlt. Dieſe Rathſchläge machen das Teſtament Deiner Mutter aus.“
Langſam faltete Bromér das Papier wieder zu⸗ ſammen, legte es in das Taſchenbuch, aus welchem es gefallen, zurück, und vertiefte ſich wieder in Ge⸗
Sicherlich ging er ſein vergangenes Leben durch, und dieſe Unterſuchung ſchien ihm keine große Freude
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