Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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übrigen Geſichtszügen verſöhnte. Wenn man in dieſe Augen blickte, die einer beſtimmten Farbe oder einer hübſchen Form entbehrten, ſo vergaß man, daß die Haut Pergament glich, daß die Naſe etwas vom Schnabel eines Raubvogels hatte, und daß der Mund an die Katze erinnerte.

Nachdem Bromér lange Zeit in das Feuer ge⸗ ſtarrt, und Lotta und das Kind fortgefahren hatten, ihrem Schmerz auf laute Weiſe Luft zu machen, wandte er ſich plötzlich an Lotta und ſagte:

Hör' auf zu heulen, das nützt zu nichts! Sie kann damit nicht die Todten erwecken, und dieſem Kinde nicht Eltern und einen geachteten Namen ge⸗ ben, und weinte Sie auch Ströme von Thränen. Es iſt am beſten, daß man nicht mit unnützen Dingen verſchwenderiſch umgeht. Höre Sie ſtatt deſſen, was ich zu ſagen habe. Ich habe verſprochen, mich des Kindes anzunehmen; ich werde auch mein Wort hal⸗ ten; aber Sie, wie alle Andern, weiß, daß ich ein armer Kerl bin. Indeſſen beſitze ich ſo viel, daß ich das Kind und die Wärterin verſorgen kann; aber ſie müſſen Beide geringe Anſprüche machen. Dieſes Zimmer muß Lotta mit dem Kinde bewohnen. Ich ſekbſt werde mich an das kleine Gelaß da drinnen gewöhnen. Daß es Euch an dem Nothwendigen nicht fehle, dafür werde ich ſorgen. Das Mädchen muß bei den Nachbarn für das meinige gelten. Wenn ich auch nicht einen ſo ganz guten Ruf habe, ſo nun ja, ſo iſt er doch immer beſſer als des⸗ jenigen, welchem die Kleine das Leben zu verdanken u. Und jetzt, Lotta, muß Sie ſich beſtimmt ausſprechen: will Sie, als die Wärterin des Kindes,