Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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nem Fremden, welcher ſoeben eingekehrt war. Der junge Mann war unbemerft eingetreten und blieb im. Halbdunkel bei der Thür ſtehen, wo er das Geſpräch der Beiden belauſchte und ſich wieder entfernte. Er

als er bei ſeinem Herrn eintrat, war er ganz leichen⸗ d blaß geworden. Nun Georg, was giebts? fragte der Freiherr nebſt ſeiner Gemahlin, wie aus einem Munde,was iſt dir, wie ſiehſt du aus?

hört.

BGeorg ſuchte ſich zu faſſen, und als er ſich

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Gnädiger Herr, ſagte er,wenn es da hi⸗ naus will, wo Ew. Gnaden glauben, dann werden wir wohl den Kürzern ziehen, was wollen zwei Mann gegen ein ganzes Rudel von Schurken, wenn 1

ſie es darauf abſeben, uns zu überfallen.

Ach mein Gott, verſetzte die Freifrau,mir

wird entſetzlich Angſt;ich zittre wie ein Eſpenlaub.

Faſſe dich, mein Kind, es ſind nur Vermu⸗ 3 thungen, ſagte der Gemahl,noch haben wir keine%½ Ueberzeuzung davon. Georg ging binab nach der Schenkſtube, um 8

noch einige Angelegenheiten mit Salomo zu beſpre⸗ chen, welcher beim Kamin ſaß, im Geſpräch mit ei⸗ 7

mußte etwas ſehr Wichtiges vernommen haben, denn

Ach, gnädiger Herr, wir ſind verloren, ſtam⸗ melte Georg,ich habe gräuliche Dinge mit ange⸗

Nun, und was denn, ſo ſprich doch! rief die Freifrau.

etwas erholt hatte, theilte er den Fragenden mit, daß unten ein Kerl angekommen ſei, mit welchem der Haidewirth von einem zu unternehmenden Ueberfall der Reiſenden geſprochen habe.