Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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der in tehrte nach dem Schenkzimmer urück.

Eine Viertelſtunde ſpäter trabte der Kutſcher des Freiherrn, aus dem Hofe der Herberge hinweg, nach⸗ dem ihm ſeine Herrſchaft noch zu widerholten Ma⸗ len dringende Eile anempfohlen hatte.

Herr Wirth, ſagte der Freiherr zu Salomo, können wir nicht ein eigenes Zimmer erhalten, wo meine Gemahlin ein wenig ausruhen kann, macht es möglich und wir wollen Eure Mühe gut bezablen.

Salomo ſchien einen Augenblick zu überlegen.

Ich habe ein kleines Gemach in dem Dach⸗ raume meines Hauſes, ſagte er hierauf, es iſt das einzige, welches ich Ihnen anbieten kann und wenn es Ihrem Gefallen entſpricht, ſo ſteht es zur ſofor⸗ tigen Verfügung. Georgine, fuhr er gegen ſeine Toch⸗ ter gewendet fort;geh zünde ein Licht an und führe

die Herrſchaften hinauf, und wenn das Zimmer ge⸗ fällt, ſo mache Feuer in dem Kamine.

Die Beſichtigung war bald geſchehen und die

Freifrau erklärte, das Gemach benutzen zu wollen, der Diener trug daher die Sachen hinauf und die drei Perſonen blieben beieinander.

Georg, ſagte der Freiherr zu ſeinem Bedien⸗ ten.Du wirſt auf deiner Hut ſein und auf Alles Achtung geben, was du wahrnimmſt. Wir glauben uns hier nicht ſo ganz ſicher, darum ſei auf deiner Hut, genicße weder Speiſe noch Trank in dieſer Speluncke. Wir haben Vorräthe bei uns und du wirſt keinen Mangel haben. Hier haſt du zwei Pi⸗ ſtolen, fuhr der Freiherr fort, ſie ſind geladen und wenn dir etwas Verdächtiges vorkommt, ſo biſt du berechtigt, Gebrauch davon zu machen.

Georg machte große Augen.