Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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wagte es nur verſtohlen, ſeine Mutter aufzuſuchen.

Beide hatten ſoeben ein Geſpräch von Wichtig⸗ keit angefangen, welches die Sene mit Blon⸗ dine betraf.

Du haſt Blondine alſo wirklich im Beierhofe geſehen? ſagte die Mutter.Ich kann es faſt nicht glauben.

Wahr und gewiß, ich habe ſie geſehen! ver⸗ ſetzte Lorenz.Auch ſie hat mich erkannt.

Das könnte ſchlimme Folgen haben, erwiderte die Mutter;durch Blondine könns Alles verrathen werden.

Sie wird kein Wort davon ſ u Lorenz fort,und muß mir im Gegentheil noch dankbar dafür ſein, daß ich ſie aus den Händen der Leute Jean Begs befreite.

Während Lorenz dies ſagte, ſtand er auf, zog ſeinen Rock an und machte ſich fertig⸗ die Wohnung zu verlaſſen.

Wo willſt Du hin? fragte die Muiter.

In den Fallgrund zum Wäldler Thom, ſagte er.Ich hoffe, Jean dort zu treffen.

Während er noch ſprach, näherten ſich zwei Gens⸗ d'armes dem Hauſe. Lorenz ſich; er eigte ſich ängſtlich.