Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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den Leichnam des Gefährten an einem hohen Baume hängen. Er glaubte, ſein Stündlein ſei gekommen, und fing in der Herzensangſt an laut zu beten, wo⸗ rüber ſich ſeine entſetzlichen Führer tobt lachen wollten. Nachdem man ihn lange genug geängſtigt hatte, er⸗ hielt er vie tröſtliche Erklärung, daß er frei ſei; er hatte der Probe entſagt und es geſchah ihm nichts deshalb.

Aber hüte dich, davon zu iee was du heute geſehen haſt, du biſt verloren, wenn du ein Wort davon erzählſt, und ſei es deinem nächſten Freunde

oder Anverwandten, wir würden dich gewiß ſ

und deine elende Seele.

Nach dieſen Worten wurde er mit einigen derben

Hieben entlaſſen, und mit der Schnelligkeit des Rehes nahm der arme Burſche Reißaus, um aus dieſer fürchterlichen Umgebung zu kommen. Unterdeſſen hatte ſi ch ein neuer Auftritt in den Stnien ereignet. Jean Beg nahm den jungen Lorenz bei der Hand ſagte mit lächelnder Miene zu ihm:Komm, laß ſehen, Burſche, ob in deiner Bruſt auch ſo ein Haſenherz ſchlägt; es hat weiter nichts auf ſich, wenn uch ein wenig wimmerſt und dabei ein paar Tropfen von deinem Blute vergießt.