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„Dieſer fromme Ritter ſteht unter meinem und der Kirche Schutz,“ ſprach der Abt mit ſt ſtolzer Widez „wag' es Keiner, ihn anzutaſten!“
„Herab mit ihm!“ wiederholte auch Thurmfels vorſchreitend, und gewaltſam riß er den Fauſt vom Altare bis in die Mitte des Schiffes.
Hier blitzte ihm ſchon des Großmeiſters Schwert entgegen. Jetzt galt's!— Krachend ſchlug der Ge⸗ zwungene ſeines Helmes Sturz zu; auch ſeine Wehr zog er auf den gewichtigen Gegner. Der Kampf war ſchrecklich— aber kurz. Bald ſchwand die Kraft, welche nur Verzweiflung verlie h, und matter fechtend zog ſich Strahlau nach dem Pochaltar zu⸗ ruͤck. Gleich einem Cherub folgte ihm der Streiter fuͤr gerechte Sache, Schritt fuͤr Schritt, und noch gewaltiger wurden ſeine Streiche. Da verſuchte der Abt ſeinen Schuͤtzling nochmals zu ſchirmen, und war tollkuͤhn genug, die Arme nach ihm auszuſtrecken.
„Zuruͤck, Prieſter!“ donnerte der ihm zunächſt ſtehende Benno von der Aue, ſelbſt erhitt vom Zu⸗
ſchauen des Kampfes,„zuruͤck— oder“—— er
dieſer taumelte.
ſtieß den wohlbeleibten Hilarius vor die Br uſt, daß 5


