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bald ein regeres Leben zu erwarten war, als bisher unter Wildgraf Woilframs Regiment, der ſeit vielen⸗ Jahren ſchon nur am heimathlichen Herde ſein Gluͤck fand. Dieſer Wunſch aller Kampfluſtigen ſollte auch bald in Erfuͤllung gehen, und der neue Gebieter ſie den verhaͤngnißvollſten thatenreichſten Abenteuern entgegen fuͤhren.—
Eines Tages kam ein Waffenbruder des jun⸗
gen Wildgrafen, Erkanner von Honek, auf die Roß⸗
burg, und lud ſeinen Freund Siegmund ein, mit ihm zu einem Lanzenſtechen zum Ritter Hans von Giesheim zu ziehen, deſſen Veſte nur einige Meilen Weges entfernt lag. Siegmund, mit dem Ritter noch nicht bekannt, ergriff dieſe guͤnſtige Gelegenheit, nach⸗ barliche Freundſchaft zu ſchließen, und willigte ſogleich ein. Sie gelangten bald auf Giesheims Burg an. Siegmund erkannte in Ritter Hans einen Bieder⸗ mann, empfing traulichen Handſchlag und gaſtfreund⸗ liche Aufnahme. Es fanden ſich mehrere Ritter ein, um an dem Kampfſpiele Theil zu nehmen. „Liebe Herrn und Freunde,“ hub der Burgherr an, als die Gäſte im Ritterſaale verſammelt waren,
heute hat mich zum erſten Male der edle Wildgraf


