etzhlen ließ; ſchilderten ſie dann
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ten gewoͤhnlich den Trbſinn, in den er leider nur zu oft verfiel; und wenn der kleine Siegmund ihm die důſtern Falten von der Stirn ſtrich, ſich trau⸗ lich anſchmiegt⸗ und fragte: Biſt du boͤſe, Bruder Martin? da laͤchelte der Greis gewiß wieder, und lieb⸗ koſete freundlich den muthwilligen Wildfang, rict wohl gar mit ihm um die Wette auf dem hoͤlzer⸗ nen Pferde herum. Indeß war er auch ſtreng, ei⸗ ferte uͤber alle Unart, und ſtreute bei jeder Gelegen⸗ heit durch weiſe Lehren den Samen des Guten in
das jugendliche empfüngliche Hetz. Als aber der Bube großer ward, unt es ihn
freilich hinunter in den Burghof zu den Ctelene⸗
ten, die bei ſeinem Vater die Ritterſchaft etlernten.
Sein einziges Verlangen wurden ſchoͤne Waffen und muthige Roſſe. Ganze Tage uͤbte er ſich mit den Knappen im Schwertkampfe und Lanzenbrechen; die wildeſten Gäule beſtieg der Wagling und tummelte
ſie wacker, was ihm keiner ſeiner Geſellen nachzu⸗
thun vermochte. Suchte ihn der Vater, ſo fand er ſei⸗ nen Sohn gewiß im Stalle bei alten graubärtigen Knech⸗ ten, von denen er ſich ihre Abenteuer und Sträuße
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ein morderiſches


