ſtegreiches Gefecht, da ward er ganz Feuer und Flamme, und weder Bitten noch Drohungen vermochten den eifrigen Zuhoͤrer von dem Sprecher fortzubringen— er begriff ihn beſſer, als den Unterricht des Bruders Martin, der ihm Schreiben und Leſen, die 68
ſt der Pfaffen, lehren wollte.
Eines Tages übte ſich Junkherr Stnund Burghofe im Armbruſtſchießen. Der Wildgraf ſtand dabei und freute ſich ſehr uͤber die Fertigkeit, mit welcher er faͤſt jedesmal das Ziel traf; da kam ein Knappe und rief den Gebieter in die Pfalz ab. Wie erſtaunte dieſer nicht, als man ihn benachrichtigte, Bruder Martin ſei plötzlich ſehr erkrankt uud ver⸗ lange ihn ſehnlich zu ſprechen. Er eilte ſogleich in deſſen Kaͤmmerlein, welches eine duͤſtere Lampe nur ſparſam erleuchtete. ſeinem Sterbebette der Greis.
„Guter Martin, wie uf i Dich⸗ uf ſni 8 ergriffen der Wildgraf.
„Nahe an den pßtent des Todes,“ erwiederte
dieſer mit ſchwacher Stimmeʒ„ich fuͤhl es, meine Laufbahn iſt nun vollendet— wenig Angenblice und ich athme nicht mehr!“
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