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den wuͤrde. Welch eine unbeſchreibliche Freude fuͤr den edeln Wildgrafen, als ihn ſeine theure Maria zuͤchtiglich davon benachrichtigte. Sein Gluͤck zu ver⸗ ſchweigen wäre dem entzuͤckten Gemahl unmoͤglich ge⸗ weſen!— Glaͤnzende Feſte gab er ſeinen Vaſallen, und mancher Becher wurde ſchon geleert auf die gluͤck⸗
liche Ankunft des ſehnlich erwarteten Stammhalters. In allen umliegenden Kirchen und Kloͤſtern betete
man taͤglich um gluͤckliche Niederkunft der geſegneten
Frau Wildgräfin, wofuͤr der freigebige Ritter die
habſuͤchtigen Pfaffen denn auch reichlich bezahlte.
Es war am erſten Feiertage des heiligen Oſter⸗ feſtes in aller Fruͤhe, als Frau Maria ihren Ehe⸗ gemahl mit einem jungen Sohne beſchenkte. In ſtuͤrmiſchem Freudentaumel druckte der uͤberſelige Va⸗
ter das kräftige Bublein an ſein Herz, und zwolf Trompeter verkuͤndeten vom Sööller herab ſchmetternd
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allen Burgmannen ſein Gluͤck. Mutter und
Kind befanden ſich ſo wohl, daß ſchon am dritten
Tage das Tauffeſt gefeiert werden konnte. Drei
ehrenveſte Ritter vertraten Pathenſtelle und nach dem — 2
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