auf. Olſon both dem Verarmten und Leonoren Unter⸗ kunft und Beſchäftigung auf ſeinem kleinen Hofe an. Ein heiteres einträchtiges Familienleben ſollte Alle ver⸗ einen, und ſie die glänzenderen Hoffnungen vergeſſen machen, zu denen ſie ein größerer Wohlſtand in frühe⸗ rer Zeit berechtiget hatte. Adolph nahm das Anerbie⸗ then Olſons für die erſte Zeit ſeines neugeſtalteten Le⸗ bens dankbar an, obſchon ſein hochherziger Sinn den Gedanken nicht ertrug, ſeiner Gattin ein ſo ärmliches Loos bereitet zu haben, und er mit heimlicher Sehn⸗ ſucht an den ehrenreichen Stand des Kriegers zurück⸗ dachte, der ihn bald über den neidiſchen Hugo von Lin⸗ denſtiern wieder erheben ſollte. Nach einem Tage der Ruhe, in Erzählung der wunderſamen Schickſale auf ſeiner Reiſe zugebracht, die ſeinen letzten Entſchluß mehr als entſchuldigten, ja als nothwendig betrachten ließen, ging Adolph vom Afdalhofe, ſeine Leonore zu hohlen.
Mit heimlicher Scheu ihr den Juſtand ſeines Hau⸗ ſes zu enthüllen, trat Adolph vor Leonoren, und nur mit Ueberwindung einer unwillkührlichen Scham, die auch den Schuldloſeſten befällt, wenn er den üblen Ausgang eines entſcheidenden Unternehmens dem Ge⸗ genſtande ſeiner Liebe eröffnen ſoll, gelangte Adolph zu jener Offenheit, die Leonore als ſeine Gattinn anſpre⸗


