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tief gekränkt, und miteinem Abſcheu vor dem Leben der Schauſpieler erfüllt hatte, die in jedes Nichtswürdigen Munde unbarmherzige Richter finden, ſich ſelbſt vergeſ⸗ ſend in den Kreis und rief:„Und dieſe Wette?“— „Bravo'“ ſagte Killigran,„der könnte ein Britte ſeyn, er wettet auf ein Nichts.“— Aſtolph maß ihn mit grim⸗ migem Blicke, jener aber fuhr fort;„Wohlan! ſo ſetzt eure Adlernaſe gegen allen Schnupftabak, der in der königlichen Niederlage von Sevilla liegt, ich weiß nicht, ob ihr Großes gegen Kleines wettet, den ich euch kau⸗ fen will, oder gegen meine eigene Naſe, die ihr mir abſchneiden dürft, wenn ich nicht heute Abends in mei⸗ ner Nationaltracht, die, wie ihr wißt, ſehr anſtändig iſt, ein tete à iéie mit Albinen habe, für meine Gui⸗ neen, und wenn nicht morgen die ganze Stadt davon ſpricht.“— Aſtolph, der einen Scherz in der Weiſe des Nichts achtenden Killigran vermuthete, ſagte jetzt gelaſ⸗ ſen:„Laßt eure Naſe aus dem Spiele, nieine Ehre ſetz' ich gegen die eure, daß ich euch den Hals breche, wenn ihr ein Frauenzimmer verunglimpft, das wie Al⸗ bina meine Achtung hat.“„Die Achtung der Herren bricht ihr den Stab. Ihr ſeyd wohl der Ritter, mit
dem Albina, wie ich von Fiammetta, einer aufrichtigern Prinzeſſinn aus derſelben hölzernen Hofburg der Mu⸗ ſen, weiß, nicht ſelten gar artige Scenen einübt. Doch


