de zum Orte der Sammlung ſeines Geiſtes für den Fall an, daß er ihrer in der Folge nöthig haben ſollte. Aſtolph nahm dieß Anerbieten dankbar an, und er ritt der Stadt zu, den Keim ſeiner Freuden und Leiden im Herzen. Das leichtſinnige Treiben und Hoffen der Liebe, die es einmahl gewagt hat, die Schranken der Beſonnen⸗ heit niederzuwerfen kennt wohl Jeder aus den Tagen ſeiner Jugend. Der Erzähler übergeht darum die Be⸗ ſchreibung deſſen, was ein Spiegel des Allgemeinen war, in Aſtolphs und Albinens Daſeyn nach der Enthüllung ihrer ſich begegnenden Herzenswünſche. Das Beſondere und Ungemeine ihres Verhältniſſes lag aber in dem In⸗ einandergreifen zweyer ſcharfgetrennter Lebensſphären, deren Kreiſe gewaltſam in einen zuſammengedrängt wer⸗ den ſollten. Albinens Vater, der alte Adept aus Itali⸗ ca, hielt ſeinen Wohnſitz in Sevilla, der, abgeſondert von der Stadt, hart am Strome lag, den Beſſeren unter ſeinen Mitbürgern offen. Das Geheimniß, das auf ſeinem Herkommen ruhte, das Räthſelhafte in ſei⸗ nem Benehmen, aus dem bey der Glätte des Weltman⸗ nes die Abgeſchloſſenheit des Weiſen hervorleuchtete, lieh dem Umgange mit dem an Wiſſen reichen Manne⸗ dem das Gerücht die Weihe geheimer, magiſcher Künſte zugeſellte, einen eigenen Reitz. Mittheilſam aus dem Schatze tiefer Natur- und Lebenskenntniſſe, empfänglich
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