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Bey dem lärmenden Tanze, welcher am Abende dem Schauſpiele folgte, vermied Aſtolph ſich Albinen zu nähern. Zurückgekehrt zu der klügelnden Betrach⸗ tung der Weltverhältniſſe, wie ſie ſeinem Vater eigen, und deren Höchſtes ein wohlberechnetes Beachten der Convenienz war, ſuchte er jetzt Ghismonden auf, bey
der er ähnliche Geſinnungen fand. Das Gefallen an
ſeiner Perſon, das ſich deutlich in ihren Zügen malte, konnte jedoch ſeine Seele nicht mit der Morgenröthe des wiederauflebenden Tages der Ideale ſeiner erſten Jünglingstage erfüllen,— wie es Albinens räthſelhaft unbefangenes Entgegenkommen vermocht hatte. Nur halb befriedigt mit Ghismondens Reitzen, ohne ſich Re⸗ chenſchaft geben zu wollen, warum, ſchlich ſich Aſtolph in den feſtlich beleuchteten Garten. Er hatte nicht lange nachdenkend in einer mit farbigen Lampen erhellten Grotte geſeſſen, als eine Dame am Arme eines ſtattlichen Alten durch den Garten daher kam. Es war Albina, ſie erkannte Aſtolph, und nach einigen Worten, die ſie an ihren Begleiter richtete, während ſie ihm freundlich die Wange mit ihren Händchen ſtrei⸗ chelte, ging ſie raſch auf jenen zu.„Mondonedo,“ ſprach ſie,„verzeiht, daß ich euch ſtöre, aber mich drückt ein Bekenntniß, das ich euch machen muß, auf daß ihr nicht übel von mir denket; das arme Mädchen aus der


