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Eliſabeths Vergnügen die Lorelei an:„Ich weiß nicht was ſoll es bedeuten“— Der kleine Friedrich und ſein Schweſterchen fielen ſogleich ein:„daß ich ſo traurig bin.“ Das Lied kannten ſie wohl, der Papa ſang es, wenn er recht vergnügt war. Dann aber ſang das ganze jüngere Chor:„Es iſt beſtimmt in Gottes Rath, daß man vom Liebſten, was man hat, ſoll ſcheiden,“ und im Zurückgehen folgte ein hübſches Lied dem andern, bis der Schweſtern Lieblingslied, das ſchöne Lied von Knak, von ihrem lie⸗ ben Berliner Landsmann, den Schluß machte:
Laßt mich gehen, laßt mich gehen, Daß ich Jeſum möge ſehen! Meine Seel iſt voll Verlangen, Ihn auf ewig zu umfangen Und vor ſeinem Thron zu ſtehn.
Süßes Licht, ſüßes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau dein holdes Angeſicht!
Ach, wie ſchön, ach, wie ſchön Iſt der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich über Thal und Hügel Heute noch nach Zions Höhn.
Wie wird's ſein, wie wird's ſein, Wenn ich zieh in Salem ein, In die Stadt der goldnen Gaſſen: Herr, mein Gott, ich kanns nicht faſſen, Was das wird für Wonne ſein!


