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Eliſabeths helle Stimme rief die Tanten hinab in den Garten, hier waren die Kaffeetiſche bereit und zu der Kinder Befriedigung ſollte jetzt die Prüfung der Kuchen gewiſſenhaft vor ſich gehen. Es war wirklich ſehr ge⸗ müthlich hier, und Eliſe ſchaute mit dankbarem Großmut⸗ terherzen über die weißen Blüthen hinweg zum blauen Himmel hinauf.
Nach einiger Zeit erſchien Stottenheim, der natürlich Cäzilien geheirathet hatte, ſich auch von Kadden in das Schlepptau nehmen ließ, und ein glücklicher, wenn auch noch immer ein geſprächiger Mann war. Cäziliens Ein⸗ fluß, und der Einfluß ſeines ganzen Lebens jetzt, ward übrigens immer mehr an ihm bemerkbar. Seitdem er ſich nicht mehr beſtrebte, ein nach allen Seiten hin nützliches MWitglied der menſchlichen Geſellſchaft zu ſein, ſondern ſich beſchränkte auf ſein Haus und auf einen kleinen Kreis, waren ſeine Gedanken nicht ſo zerfahrend und verſchwim⸗ mend. Seine guten Eigenſchaften, ſeine Gutmüthigkeit, ſein Verſtand verdienten Anerkennung, und Kadden war und blieb trotz ihrer großen Verſchiedenheit ſein treuer Freund.
Jetzt kam Stottenheim als Geſandter ſeiner Frau. Schlöſſer nämlich und Eliſabeths erwachſene Brüder ſollten bei ihnen einquartirt werden, er ſollte die lieben Gäſte jetzt perſönlich verſichern, wie ſehr willkommen ſie wären. Dann aber war ſeine Unterhaltung ausſchließlich ſeinen
alten Freundinnen, den verehrten Tanten Wina und Paula Eliſabeth. I. 28


