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nicht kennen, ſeine Lehre iſt es, die edler und weiſer macht. 3
Jetzt kam der Redner auf die gewöhnliche Aushülfe, daß Chriſtus der edelſte, weiſeſte Menſch geweſen, daß er uns ein Vorbild geweſen in allen Stücken und ein vortreff⸗ licher Lehrer. Er war aber nur ein Menſch geweſen und war geſtorben, ſeine Macht und ſeine Hülfe hatte damit ein Ende.— Die anderen jungen Leute wurden darüber auch geſprächig, damit waren ſie alle einverſtanden.— Kadden ließ ſie ruhig ausreden, und als Schlöſſer und der Groß⸗ papa ſchwiegen, nahm er noch einmal das Wort: Nein, der Herr Chriſtus iſt nicht der beſte Menſch geweſen, er iſt entweder Gottes Sohn von Ewigkeit zu Ewigkeit, der zur rechten Hand Gottes ſitzt, er herrſcht und regiert mit ihm zuſammen,— oder er iſt ein Lügner und Betrüger und ein Gottesläſterer, zwiſchen dieſen beiden habt Ihr nur die Wahl.— Kadden! unterbrach ihn der ältere Kamerad unwillig.— Nun Schlöſſer, helfen Sie mir zu den Stellen, wo der Herr Chriſtus von ſich ſelbſt ſpricht, ſagte Kadden. Schlöſſer machte ſogleich den Anfang, und beide führten die folgenden Stellen an:„Ich und der Vater ſind eins.— Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.— Ehe denn Abraham ward, bin ich.— Und nun verkläre mich Du, Vater, bei Dir ſelbſt mit der Klarheit, die ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.— WMir iſt gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.— Es ſollen alle den
Sohn ehren, wie ſie den Vater ehren.“— Wer darf ſo *


